Schullandheim Langenstriegis

08.04.2019 |

Die Klassen 2, 3a und 4 der „Schule am Taurastein“ auf großer Fahrt

Die Klassen 2, 3a und 4 der „Schule am Taurastein“ auf großer Fahrt

Vom 8. Bis 10. April hieß es für die Klassen 2, 3a und 4 weg mit den Ranzen und raus in die Natur: ab zum Kinderbauerngut nach Langenstriegis! Während „unsere Großen“ schon „alte Hasen“ im Verreisen sind, waren die Jüngeren schon Wochen vorher kribbelig vor Spannung und Neugierde: die erste Fahrt ohne Mama oder Papa ist schon aufregend – nicht nur für die SchülerInnen.

Nachdem die Kinder den „Eselstall“, „Hundezwinger“, „Pferdestall“, „Gänsestall“ und „Pferdestall“ bezogen hatten, brachen alle zu einer ersten Hofführung auf. Schnell hatte ein jedes Kind sein Lieblingstier gefunden: egal ob das Kaninchen  „Knickohr“, die beiden verschmusten Hofkatzen oder die freilaufenden Schweine „Rosine“ und „Paula“: ein jedes Tier wurde freundlich begrüßt und ins Herz geschlossen.

Nach dem leckeren, frisch gekochten Essen ging es für uns auf „Waldfühlung“. Besonders die Viertklässler konnten ihr neu erworbenes Wissen aus dem Sachunterricht anwenden und vertiefen. Aber auch die „Kleinen“ erforschten Fraßspuren von Spechten und Borkenkäfern und entdeckten sogar einen bewohnten Fuchsbau. Besonders viel Freude hatten die Kinder beim Ausprobieren des Echos. Nach einem lustigen Abend auf dem Spieleboden mit Verkleiden, Tischtennis, „Vier gewinnt“ und Bauteppich fielen die Kinder stolz, zufrieden und hundemüde ins Bett.

Am Dienstag hieß es für sechs Kinder, sich erstmal das Frühstück zu verdienen, indem sie die Tiere fütterten. So lernten die Kinder ganz nebenbei, was bei den Ziegen, Pferden, Wollschweinen, Meerschweinchen und Hühnern so alles auf dem Speiseplan steht.

 Nachdem auch wir uns gestärkt haben, wanderten wir mit zwei Eseln zur Milchviehanlage Memmendorf. Jedes Kind durfte dabei einmal einen Esel führen und im Sulki mitfahren. Unterwegs bekam jedes Kind eine „Essenmarke“: eine Frage, deren Antwort die Kinder in der Milchviehanlage erfuhren und die sie vor dem Mittagessen beantworten sollten. Das war ganz schön knifflig, aber letztlich hat sich jedes Kind sein Essen „verdient“. Auch wenn es dem ein- oder Anderen „gestunken“ hat, so haben wir doch eine Menge Interessantes erfahren und konnten sogar ein neugeborenes Kälbchen bestaunen und bei seinen ersten Gehversuchen beobachten.

Am Nachmittag wartete auf unsere Viertklässler noch eine besondere Überraschung: ihre ehemalige Klassenlehrerin, Frau Leuschner, kam uns mit ihrem kleinen Sohn und jeder Menge Eis besuchen.  Doch zu viel Zeit zum Plaudern blieb nicht, da die Tiere auch am Abend versorgt sein wollten. Sechs neue, fleißige Kinder trieben die Hühner in den Stall und holten Heu vom Heuboden. Die anderen Kinder spielten nach Herzenslust auf dem alten Traktor, dem schönen Spielplatz oder kuschelten mit ihrem jeweiligen Lieblingstier.