Schöne Herbstferien und neue Informationen

15.10.2021

Liebe Schüler und Eltern,

vom 18.10.2021 bis 29.10.2021 haben sich alle Schülerinnen und Schüler die Herbstferien wohl verdient. Die ersten Schulwochen waren für alle mit Anstrengungen verbunden, denn jeder musste sich an den Schulrhythmus und den regulären Stundenplan wieder gewöhnen.

Mit dem Schreiben des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus zur Schul- und Kita-Coronaverordnung (SchulKitaCoVO), welche vom 21. Oktober 2021 bis zum 17. November 2021 gelten soll, möchte ich alle über die Eckpunkte informieren. Die Informationen stehen unter dem Vorbehalt der abschließenden Kabinettsbefassung am 19. Oktober 2021.

Schutzmaßnahmen nach den Herbstferien

- dreimalige wöchentliche Testung von Schülerinnen und Schülern, schulischem Personal und Hortpersonal

- Maskenpflicht im Schulgebäude

Wir wünschen erholsame Ferientage und freuen uns, alle gesund und munter am

01.11.2021 in der Schule wieder zu begrüßen.

Herzliche Grüße

Die Schulleitung

 

Klassenfahrt nach St. Marienthal

Für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6b und 9 begann das neue Schuljahr gleich mit großer Vorfreude auf eine gemeinsame Klassenfahrt. Vom 20.- 24. September durften die Neuntklässler zum zweiten Mal, die Sechstklässler als „Neulinge“ das Internationale Begegnungszentrum (IBZ) St. Marienthal bei Ostritz besuchen. In unmittelbarer Nähe zum Grenzfluss Neiße gelegen und auf dem Gelände des fast 800 Jahre alten Klosters bot das IBZ einen ganz besonderen Ort für das Umweltprojekt zum Thema „Boden gut machen“.

Pünktlich und sicher fuhr das Busunternehmen Dähne am Montag die Gruppe ans Ziel. Nach dem Beziehen der Zimmer und leckerem Mittagessen gab es zuerst eine Klosterführung durch das weitläufige Gelände. Mit Filmchen und einem Quizz wurden alle auf das Thema Boden eingestimmt. Interessante und nahezu unglaubliche Fakten brachten alle zum Staunen. Wer hat schon vorher gewusst, dass in einer Handvoll Erde fast zwei Milliarden Lebewesen stecken können?! Dass die kleinen Mikroorganismen ganz wichtig sind und daher auch mitgezählt werden müssen, hatte noch keiner auf dem Schirm. Der Tag klang mit einem Abendspaziergang, spannenden Tischtennis- oder Billardspielen aus.

Am Dienstag wurden die neuen Erkenntnisse vom Vortag praktisch untersucht. Mit dem Linienbus fuhren beide Klassen nach Görlitz ins Senckenbergmuseum. In diesem tollen Naturkundemuseum war bereits alles für unsere Schüler vorbereitet: Für jeweils eine Zweiergruppe der jungen Boden-Forscher standen hochwertige Mikroskope, verschiedene Messbecher und andere Utensilien bereit. Zuerst wurden vergleichende Experimente mit Sand- und Erdboden hinsichtlich Wassergehalt, Speicherfähigkeit bzw. Durchflussgeschwindigkeit sowie Filterfähigkeit durchgeführt. Die Kinder und Jugendlichen staunten nicht schlecht, was unser Erdboden so alles kann. Noch spannender gestaltete sich das Fangen von Kleinstlebewesen im Laubstreu mit der Pinzette. Der Ameise oder der Assel sollte ja kein Haar gekrümmt werden! Hatte man eines der flinken Tierchen, musste es in einem Plastedeckel am Ausreißen gehindert werden. Dieser kam unter das Mikroskop. Begeisterte Ausrufe schallten durch den Raum. So hatte man die Tierchen ja noch nie gesehen! Manches Exemplar sah bei der Vergrößerung aus wie aus einer anderen Welt. Ein tolles Erlebnis für alle! Auch der abschließende Rundgang machte den jungen Leuten Spaß. Auf diesen langen und anstrengenden Tag folgte nach dem Abendessen auch noch eine kleine Wanderung durch die Dunkelheit entlang des Neiße-Radwegs. Nach so viel Aufregung wollte mancher nur noch ins Bett.

Der Mittwoch begann mit einem Fühl-Spiel zum Thema Boden. Verschiedene organische und anorganische Materialien, die unmittelbar mit unserem Boden zu tun haben, waren in Gläsern ausgestellt. Blind musste man in Säckchen oder abgedeckten Schüsseln ertasten, was welcher Stoff ist. Bei trockenem Laub oder Knochenstücken war das ja noch einfach. Aber Sand unterschiedlichster Körnung richtig zuzuordnen war schon eine Herausforderung. Danach backte eine Gruppe mit ihrer Lehrerin einen Apfelkuchen in der super ausgestatteten Lehrküche und stellte Beerensirup aus Gartenfrüchten her. Währenddessen beschäftigte sich die andere Gruppe mit einem Knopfspiel zur Verdeutlichung des Waren- und Individualverkehrs in Folge des eigenen Konsums. Besonders für die Sechstklässler war das ein ganz schön kompliziertes Thema. Ziel war, Möglichkeiten zu finden, das eigene Konsumverhalten in kleinen Schritten zu verändern. Später tauschten die beiden Gruppen, so dass zum Vesper zwei Bleche köstlichen Apfelkuchens und selbstgemachte Limonade zum Verkosten bereitstanden. Ratzeputz war alles leer, so gut hatte es allen geschmeckt!

Fast wie Schule fühlte sich der Vormittag des nächsten Tages an: Textarbeit stand auf dem Plan. In kleinen Vierergruppen arbeiteten sich die Schüler durch Texte über Bodenorganismen und Bodenschutz. Sie erstellten jeweils kurze Präsentationen, die von viel Mühe zeugten und mit Beifall belohnt wurden. Von den jüngeren Schülern erfuhren wir so von der Wichtigkeit des Regenwurms, die Großen klärten uns über Desertifikation auf. Nach dem Mittag wanderte die ganze Gruppe nach Rosenthal, um von dort aus mit Schlauchbooten die Neiße entlang wieder zurück zum Kloster zu paddeln. Das wurde ein echtes Abenteuer! Ausgerüstet mit Schwimmwesten und Paddel kamen so manche Bootsbesatzungen ins Grübeln, wie man ein solches Gefährt steuern könne. Und schwupps – saß man auf einem verborgenen Stein fest! Kaum hatte man sich frei gewackelt, drehte sich das Boot und man fuhr rückwärts! Das war lustig und machte viel Spaß. Etwas gelernt wurde nebenbei: Man muss sich absprechen und zusammenarbeiten, sonst geht nichts! Am letzten Abend wurde die Fitness-Scheune nochmals rege genutzt, dann mussten schon wieder die Taschen gepackt werden.

Nach einer Feedback-Runde zum Abschluss des Boden-Projektes am Freitag waren sich alle einig, dass der Boden, auf dem wir leben viel mehr Aufmerksamkeit und Schutz verdient. Und, dass die Zeit in Marienthal viel zu schnell zu Ende gegangen ist. Die Schüler bedankten sich bei den Lehrern und dem Projektkoordinator vom IBZ, dass sie ihnen eine solche erlebnisreiche Woche möglich gemacht haben. Im Deutsch-, Geografie- und Biologieunterricht soll erworbenes Wissen noch vertieft werden. Vielleicht helfen die Erkenntnisse dieser Woche auch den einen oder anderen Schüler sein eigenes Verhalten zur Umwelt zu überdenken bzw. zu ändern.

G. Hößler

 

aktuelle Regelungen für den Schulbetrieb

Liebe Schüler, sehr geehrte Eltern,

momentan gelten folgende Regelungen für den Schulbetrieb:

  • Präsenzunterricht/Schulbesuchspflicht für alle --> Ausnahme nur mit ärztlichem Attest

  • Maskenpflicht: im Schulhaus

  • Testungen: zweimalige Testung pro Woche

  • keine Tests und Absonderungen für Geimpfte und Genesene mit entsprechendem Nachweis

  • bei Eintreten der Überlastungsstufe (Bettenauslastung in den Krankenhäusern) Wechsel in den eingeschränkten Regelbetrieb (außer in der Abschlussklasse)

  • kein Zugang zum Schulgelände bei: Atemnot, neu auftretendem Husten, starkem Schnupfen, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust bzw. bei eigener Corona Infektion oder als Kontaktperson mit Quarantänebescheid

  • Schüler mit mindestens einem Symptom: zu Hause lassen und erst 2 Tage nach letzten Symptomerscheinungen wieder in Schule schicken

  • treten Symptome in Schule auf: Kind abholen

  • Musikunterricht, Sportunterricht, Schwimmunterricht, Schulfahrten, Praktika sind möglich

  • Wichtige Punkte aus dem aktuellen Hygieneplan sind zu beachten:

    • beim Eintritt in die Schule Hände desinfizieren

    • nach Hofpause, Toilettengang, vor und nach Essen, vor Mittagessen ist Händewaschen Pflicht

    • AHA+L - Regel beachten (Abstand-Handhygiene-Alltagsmaske+Lüften)

    • Geräte werden nach Benutzung desinfiziert (SPO, INF, MU, …)

    • Stoß- bzw. Querlüftung mindestens ein Mal pro Unterrichtsstunde und in Pausen

    • Hofpausen sind verpflichtend

    • Kontaktdokumentation für schulfremde Personen im Sekretariat

    • ausführliche Hygienebelehrung (aktenkundig) erfolgt durch die Klassenlehrer zu Beginn des Schuljahres

    • Betretungsverbot für ungeimpfte und nicht getestete Personen

    • Freiwilliges Impfangebot: Den Kindern (ab 12 Jahren) und Eltern werden Impfangebote unterbreitet, die im Gymnasium Burgstädt stattfinden (voraussichtlich Ende September/Oktober).
      Vorab wichtig: 12 -15jährige Schüler müssen von einem Sorgeberechtigten bei der Impfung begleitet werden und alle Sorgeberechtigten müssen die Einwilligung unterschreiben. Sollten Sie die Impfung wünschen, erhalten Sie zeitnah nähere Informationen dazu.

Freundliche Grüße

K. Lorse

 

Elfchen unserer Schüler

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