Highlights

Weihnachtsbastelei

 

 

Diese bärtigen Gesellen hat die Klasse 3b gebastelt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sportliche Höhepunkte

Am 08.11.2021 fand das nunmehr schon traditionelle Zwei- Felderballturnier der Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen in der „Vater-Jahn-Halle“ in Burgstädt statt.

Pandemiebedingt nahmen diesmal nur 4 Mannschaften teil: 2 Mannschaften von Aue, je eine Mannschaft von Oelsnitz und von Burgstädt.

So konnten eine Hinrunde sowie eine Rückrunde zu je 8 Minuten gespielt werden.

Nach spannenden und fairen Spielen stand die Platzverteilung fest:

     

  1. Platz: Förderzentrum „Am Bergbaumuseum“ Oelsnitz

  2.  

  3. Platz: Albert-Schweitzer-Schule Aue

  4.  

  5. Platz: Schule am Taurastein Burgstädt

  6.  

Ein herzlicher Glückwunsch an alle Teilnehmer!

Das Förderzentrum „Am Bergbaumuseum“ Oelsnitz qualifizierte sich für das Finale, welches am 24.02.2022 in Annaberg-Buchholz ausgetragen wird.

Wir hoffen, dass im nächsten Jahr wieder ein Turnier mit vielleicht noch mehr Mannschaften stattfinden kann.

F. Stasinski

 

 

Klassenfahrt nach St. Marienthal

Für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6b und 9 begann das neue Schuljahr gleich mit großer Vorfreude auf eine gemeinsame Klassenfahrt. Vom 20.- 24. September durften die Neuntklässler zum zweiten Mal, die Sechstklässler als „Neulinge“ das Internationale Begegnungszentrum (IBZ) St. Marienthal bei Ostritz besuchen. In unmittelbarer Nähe zum Grenzfluss Neiße gelegen und auf dem Gelände des fast 800 Jahre alten Klosters bot das IBZ einen ganz besonderen Ort für das Umweltprojekt zum Thema „Boden gut machen“.

Pünktlich und sicher fuhr das Busunternehmen Dähne am Montag die Gruppe ans Ziel. Nach dem Beziehen der Zimmer und leckerem Mittagessen gab es zuerst eine Klosterführung durch das weitläufige Gelände. Mit Filmchen und einem Quizz wurden alle auf das Thema Boden eingestimmt. Interessante und nahezu unglaubliche Fakten brachten alle zum Staunen. Wer hat schon vorher gewusst, dass in einer Handvoll Erde fast zwei Milliarden Lebewesen stecken können?! Dass die kleinen Mikroorganismen ganz wichtig sind und daher auch mitgezählt werden müssen, hatte noch keiner auf dem Schirm. Der Tag klang mit einem Abendspaziergang, spannenden Tischtennis- oder Billardspielen aus.

Am Dienstag wurden die neuen Erkenntnisse vom Vortag praktisch untersucht. Mit dem Linienbus fuhren beide Klassen nach Görlitz ins Senckenbergmuseum. In diesem tollen Naturkundemuseum war bereits alles für unsere Schüler vorbereitet: Für jeweils eine Zweiergruppe der jungen Boden-Forscher standen hochwertige Mikroskope, verschiedene Messbecher und andere Utensilien bereit. Zuerst wurden vergleichende Experimente mit Sand- und Erdboden hinsichtlich Wassergehalt, Speicherfähigkeit bzw. Durchflussgeschwindigkeit sowie Filterfähigkeit durchgeführt. Die Kinder und Jugendlichen staunten nicht schlecht, was unser Erdboden so alles kann. Noch spannender gestaltete sich das Fangen von Kleinstlebewesen im Laubstreu mit der Pinzette. Der Ameise oder der Assel sollte ja kein Haar gekrümmt werden! Hatte man eines der flinken Tierchen, musste es in einem Plastedeckel am Ausreißen gehindert werden. Dieser kam unter das Mikroskop. Begeisterte Ausrufe schallten durch den Raum. So hatte man die Tierchen ja noch nie gesehen! Manches Exemplar sah bei der Vergrößerung aus wie aus einer anderen Welt. Ein tolles Erlebnis für alle! Auch der abschließende Rundgang machte den jungen Leuten Spaß. Auf diesen langen und anstrengenden Tag folgte nach dem Abendessen auch noch eine kleine Wanderung durch die Dunkelheit entlang des Neiße-Radwegs. Nach so viel Aufregung wollte mancher nur noch ins Bett.

Der Mittwoch begann mit einem Fühl-Spiel zum Thema Boden. Verschiedene organische und anorganische Materialien, die unmittelbar mit unserem Boden zu tun haben, waren in Gläsern ausgestellt. Blind musste man in Säckchen oder abgedeckten Schüsseln ertasten, was welcher Stoff ist. Bei trockenem Laub oder Knochenstücken war das ja noch einfach. Aber Sand unterschiedlichster Körnung richtig zuzuordnen war schon eine Herausforderung. Danach backte eine Gruppe mit ihrer Lehrerin einen Apfelkuchen in der super ausgestatteten Lehrküche und stellte Beerensirup aus Gartenfrüchten her. Währenddessen beschäftigte sich die andere Gruppe mit einem Knopfspiel zur Verdeutlichung des Waren- und Individualverkehrs in Folge des eigenen Konsums. Besonders für die Sechstklässler war das ein ganz schön kompliziertes Thema. Ziel war, Möglichkeiten zu finden, das eigene Konsumverhalten in kleinen Schritten zu verändern. Später tauschten die beiden Gruppen, so dass zum Vesper zwei Bleche köstlichen Apfelkuchens und selbstgemachte Limonade zum Verkosten bereitstanden. Ratzeputz war alles leer, so gut hatte es allen geschmeckt!

Fast wie Schule fühlte sich der Vormittag des nächsten Tages an: Textarbeit stand auf dem Plan. In kleinen Vierergruppen arbeiteten sich die Schüler durch Texte über Bodenorganismen und Bodenschutz. Sie erstellten jeweils kurze Präsentationen, die von viel Mühe zeugten und mit Beifall belohnt wurden. Von den jüngeren Schülern erfuhren wir so von der Wichtigkeit des Regenwurms, die Großen klärten uns über Desertifikation auf. Nach dem Mittag wanderte die ganze Gruppe nach Rosenthal, um von dort aus mit Schlauchbooten die Neiße entlang wieder zurück zum Kloster zu paddeln. Das wurde ein echtes Abenteuer! Ausgerüstet mit Schwimmwesten und Paddel kamen so manche Bootsbesatzungen ins Grübeln, wie man ein solches Gefährt steuern könne. Und schwupps – saß man auf einem verborgenen Stein fest! Kaum hatte man sich frei gewackelt, drehte sich das Boot und man fuhr rückwärts! Das war lustig und machte viel Spaß. Etwas gelernt wurde nebenbei: Man muss sich absprechen und zusammenarbeiten, sonst geht nichts! Am letzten Abend wurde die Fitness-Scheune nochmals rege genutzt, dann mussten schon wieder die Taschen gepackt werden.

Nach einer Feedback-Runde zum Abschluss des Boden-Projektes am Freitag waren sich alle einig, dass der Boden, auf dem wir leben viel mehr Aufmerksamkeit und Schutz verdient. Und, dass die Zeit in Marienthal viel zu schnell zu Ende gegangen ist. Die Schüler bedankten sich bei den Lehrern und dem Projektkoordinator vom IBZ, dass sie ihnen eine solche erlebnisreiche Woche möglich gemacht haben. Im Deutsch-, Geografie- und Biologieunterricht soll erworbenes Wissen noch vertieft werden. Vielleicht helfen die Erkenntnisse dieser Woche auch den einen oder anderen Schüler sein eigenes Verhalten zur Umwelt zu überdenken bzw. zu ändern.

G. Hößler

 

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